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Ein grandioses Trio: Justus Frantz, die Königlich Spanische Reitschule und die Philharmonie der Nationen Kronberg/Ts., 10. August 2007. Eigentlich sollten Justus Frantz und die Königlich Spanische Reitschule nur am Freitagabend beim Gala-Abend auftreten. Doch aufgrund der überwältigenden Nachfrage gewannen Ann Kathrin Linsenhoff und ihr Mann Klaus-Martin Rath sie für eine Zusatzaufführung im Rahmen des 4. Schafhof-Festivals für UNICEF. So erwartet die Zuschauer auch am Samstagabend eine unvergessliche Erlebnisreise für Augen und Ohren, die sie musikalisch nach Österreich, Spanien und wieder zurück führt. Am 15. September 2007 um 18:30 Uhr wird allen Freunden der klassischen Musik und Reitkunst eine Extra-Vorführung in der festlich geschmückten Reithalle auf dem Schafhof in Kronberg präsentiert. Nach einem Sektempfang und der Begrüßung durch die Gastgeberin begleitet Stardirigent Justus Frantz mit der Philharmonie der Nationen die in ihren farbenprächtigen Traditionsuniformen der Real Escuela Andaluz Del Arte Equestre auftretenden Reiter bei ihren Darbietungen.
Für dieses besondere Erlebnis sind die Karten für 119 Euro pro Person nur begrenzt verfügbar. Wer möchte, kann dem musikalischen Genuss noch einen kulinarischen anfügen: Feinkost-König Gerd Käfer bietet eine freie Auswahl seiner Delikatessen als Flying-Buffet. Der Preis hierfür liegt bei 75 Euro pro Person. Dieser einzigartige Abend ist über die Festival-Zentrale unter der Telefonnummer 06173-9216-0 oder per Mail unter
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zu buchen. „Wir freuen uns riesig, dass es uns gelungen ist, hunderten Zuschauern die Chance auf den Konzertbesuch zu geben“, sagte die Festival-Initiatorin Ann Kathrin Linsenhoff.
Philharmonie der Nationen – Musik als gemeinsame Sprache
Justus Frantz und die Philharmonie der Nationen: Ihre Konzerte begeistern und bewegen Menschen in der ganzen Welt – jenseits von nationalen und kulturellen Grenzen. Serben und Slowenen, Syrer und Israelis, Chinesen und Franzosen, Russen und Italiener – hochtalentierte Musiker aus 40 Nationen und fünf Kontinenten spielen gemeinsam unter Justus Frantz. Er hat 1995 mit dieser Unternehmung einen Traum seines engen Freundes und Förderers Leonard Bernstein Wirklichkeit werden lassen. Justus Frantz hat einen internationalen Klangkörper von Weltniveau erschaffen, in dem junge Künstler gemeinsam musizieren und ihr Können in der ganzen Welt präsentieren.
Einen Höhepunkt bildete 1998 der Auftritt zum „Tag der Vereinten Nationen“ im Vollversammlungssaal der UNO in New York auf Einladung des Generalsekretärs Kofi Annan. Bundespräsident Johannes Rau und Friede Springer luden die Philharmonie zu einer Aufführung in die Kuppel des Berliner Reichstagsgebäudes, wo sie ein Zeichen gegen Rechtsradikalismus in Deutschland setzte. 2001 gab das Orchester ein Privatkonzert für Papst Johannes Paul II. in seinem Sommersitz Castel Gandolfo. Von der UNESCO wurden 2003 die Originalhandschriften der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven in das Weltdokumentenerbe-Verzeichnis „Memory of the World“ aufgenommen. Beim Festakt im Konzerthaus am Gendarmenmarkt spielte die Philharmonie der Nationen das Werk unter der Leitung von Justus Frantz.
Die Philharmonie der Nationen hat in den vergangenen Jahren unter Justus Frantz mehr als tausend Konzerte in der ganzen Welt gegeben. Unzählige Vorspiele gaben jungen Talenten auch in den entlegensten Winkeln der Erde die Möglichkeit, Musiker in der Philharmonie der Nationen zu werden. Als offizielles Kulturprogramm begleitete das Orchester 1996 den Staatsbesuch des deutschen Bundespräsidenten in China. Zwei Jahre später war die Philharmonie der Nationen offizielles Orchester der Operalia, eines Gesangswettbewerbs des Startenors Placido Domingo.
Königlich Spanische Reitschule.
Die Aufgabe der klassischen Reitkunst ist es, die natürlichen Bewegungsveranlagungen des Pferdes zu studieren und durch systematisches Training in der höchstmöglichen Eleganz der Hohen Schule zu kultivieren. Das Ergebnis ist eine unvergleichliche Harmonie zwischen Reiter und Pferd, wie sie heute nur mehr an wenigen Orten auf der Welt erreicht wird. Einer dieser Orte ist die Königlich Spanische Reitschule. Im Mai 1975 zeichnete der heutige spanische König Juan Carlos I. den andalusischen Ausbilder und Stierkämpfer Don Alvaro Domecq Romero mit der „Golden Horse"-Trophäe, der prestigeträchtigsten reitsportlichen Auszeichnung Spaniens aus. Aus diesem Anlass präsentierte Domecq seine Show „Wie Andalusische Pferde tanzen“. Sie ist noch heute das Aushängeschild für die durch Don Alvaro Domecq gegründete Königlich Spanische Reitschule, die ihren Sitz in Jerez de la Frontera hat. Wie die traditionelle spanische Reitweise, die Doma Classica, haben auch die andalusischen Pferde eine lange Historie, die sich bei einigen der heute zur Schule gehörenden Tiere bis ins Jahr 1730 zurückverfolgen lässt. Den Brückenschlag zwischen traditioneller Zucht und modernem Sport haben Mitglieder der Spanischen Reitschule bewiesen, als Ignacio Rambla und Rafael Soto an Olympischen Spielen teilnahmen und als Teammitglieder Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften erritten.
Quelle: Borgmeier PR |