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Wende im "Dopingfall" Jessica Kürten
Hünxe/ Basel, 25. Februar 2008 - Am 28. Juni 2007 meldete die FEI (Weltpferdesportverband), dass man im Urin von Jessica Kürtens Stute Castle Forbes Maike Rückstände des Medikaments Etoricoxib festgestellt habe. Da es sich um ein Medikament der Klasse A handelte (harmloseste Stufe), offerierte die FEI der Top Ten Reiterin, das Verfahren gegen Zahlung einer Busse von 750 Schweizer Franken einzustellen. Doch Jessica Kürten lehnte ab. Sie machte geltend, dass ihr Pferd nie mit diesem Medikament behandelt worden sei und es sich um eine Fehlanalyse handeln müsse. Sie verlangte über ihren Schweizer Anwalt Dr. Ulf Walz die Analyse der B-Probe und schickte den erfahrenen Dr. Laurent Bigler von der Universität Zürich als Witnessing Analyst (fachkundige Vertrauensperson) zur Überwachung der Analyse ins Doping-Labor LCH nach Frankreich. Dort kam es zum ersten Skandal: Man zeigte Bigler zwar die B-Probe und öffnete sie in seiner Anwesenheit, doch ließ man ihn das Analyseverfahren nicht überwachen. Zur Begründung wurde gesagt, dies sei weder erwünscht noch zulässig. |
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Jubiläums-CSI in Zürich: Edwina Alexander gewinnt die Mercedes Classic
Am letzten Hindernis fiel die Entscheidung in der Mercedes Classic am Jubiläums-CSI in Zürich. Toni Hassmann und «Oldie» Hugo Simon vergaben am Steilsprung den Sieg und den Schlüssel zum Mercedes-Cabriolet, den sich schliesslich Edwina Alexander als erste Amazone überhaupt abholte. Edwina Alexander (34) ist seit einigen Jahren die Freundin des ehemaligen holländischen Spitzenreiters und einflussreichen Pferdehändlers Jan Tops. Vor zwei Jahren wurde sie mit Pialotta WM-Vierte in Aachen. Nur der erhabene Fuchs Socrates der seit zehn Jahren in Europa lebenden Australierin verhinderte einen erneuten Schweizer Erfolg, wie ihn Markus Fuchs auf Nirmette im Vorjahr realisiert hatte. |
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CSI-W Leipzig: Jessica Kürten gewinnt die achte Etappe des Weltcups Springen
Jessica Kürten (Irland) sicherte sich die achte Etappe des Weltcups Springen der Westeuropaliga beim Internationalen Springturnier in der Leipziger Messehalle. Im Stechen lieferte sie mit ihrer Stute Castle Forbes Libertina in 33,60 Sekunden die schnellste fehlerfreie Runde ab. Platz zwei ging an Marcus Ehning (Borken). Mit Sandro Boy, mit dem er noch in der vergangenen Woche in den Olympiakader der Springreiter berufen wurde, kam er mit einer Nullrunde in 34,42 Sekunden nur knapp geschlagen ins Ziel. Dritter wurde der in Breitenburg lebende Schwede Rolf-Göran Bengtsson, der mit Ninja la Silla ohne Strafpunkte blieb und 34,43 Sekunden für seinen fehlerfreien Ritt benötigte. |
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